much. Barock war gestern

Ist das Geheimnis zu lüften?
300 Jahre nach seiner Wahl zum Abt von Altenburg (1715) und 260 Jahre nach seinem Tod (1756) gibt Bauherr Placidus Much noch immer Rätsel auf. An der Schwelle in eine neue Zeit, die nicht mehr an die Religion als einzig gültige Wahrheit glauben konnte, gab er den Anstoss zu einem einzigartigen Kunstprojekt, das weit über den Horizont seiner barocken Zeitgenossen hinausging.

Der Rundgang durch die Klosteranlage wird zum faszinierenden Bilderrätsel, zur Reise in die Zeit der beginnenden Aufklärung: Wie gelang es Abt Placidus, modernste Visionen in den Bilderwelten seines Klosterpalastes zu verbergen? Und welche Anforderungen stellt dieses Konzept an heutige Betrachter?
Entdecken Sie Lösungen, die faszinieren und überraschen und manchmal durchaus auch zum Schmunzeln verleiten!

 

Wer war Placidus Much?

Johann Philipp Much wurde am 1. Mai 1685 als Weinbauernsohn in Straning geboren. 1697 erscheint er erstmals in den Matrikeln des akademischen Gymnasiums der Wiener Universität, 1705 beendete er sein Studium als Magister der Philosophie. Zwei Jahre später trat er in das Kloster Altenburg ein. Nach einem Theologiestudium in Wien wurde er 1711 zum Priester geweiht und lehrte an der philosophisch-theologischen Hauslehranstalt in Altenburg. Mit nur dreißig Jahren wählte ihn der Konvent 1715 zum Abt. Nach langjähriger, verdienstvoller Tätigkeit im niederösterreichischen Landtag starb er am 15. August 1756 in Altenburg.

Marmorsaal geöffnet!

Im Jubiläumsjahr von Abt Placidus Much kann der Marmorsaal von 1. Mai bis 26. Oktober täglich von 17:15 bis 17:56 Uhr besichtigt werden.

Kuratorenführungen

mit Mag.Andreas Gamerith
1. Mai 2016
19. Juni 2016
11. September 2016
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Besucherfoyer
Teilnahme kostenlos mit gültiger Tageskarte
Keine Anmeldung erforderlich