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Passionskonzert im Stift Altenburg, 21.3. 2010 um 15.00 Uhr Der Frühling und Ostern kommen ganz bestimmt, auch wenn immer noch der Schnee die Gärten des Stiftes bedeckt: Zum traditionellen Passionskonzert am Passionssonntag (jeweils 2 Wochen vor dem Ostersonntag), heuer am 21. März 2010 um 15.00 Uhr, laden die Altenburger Sängerknaben in die Stiftskirche von Altenburg ein.
Chorleiter Mag. Markus Pfandler schildert seine Vorbereitungen so: „Gleich einer Passion führt uns das Programm des diesjährigen Passionskonzertes der Altenburger Sängerknaben die Geschehnisse der Heiligen Woche vor Augen: die überhitzte, Triumph verheißende Stimmung des Palmsonntag, seine Verzahnung mit dem bevorstehenden Leiden durch den Hymnus vom Kreuz als dem Banner des Königs; der unheilschwangere Gründonnerstag; schließlich der Abgrund des Karfreitags und schlussendlich die Hoffnung auf die Auferstehung. Werke der Renaissance, des Hochbarocks, der Romantik und zeitgenössische Sätze sollen zu einer möglichst anschaulichen Darstellung des Passionsgeschehens gereichen, die neben Einblicken in das theologische Verständnis früherer Epochen und Jahrhunderte vor allem auch Querverbindungen zu unserer heutigen Erlebniswelt eröffnet. Die unzähligen menschlichen Aspekte des Leidens Jesu geben hierfür wunderbar Anlass. Wie immer wechseln sich Solisten, gemischter Chor, Ensembles, Choral, Männerchor und die Orgel ab, um die Möglichkeiten der Altenburger Sängerknaben voll auszuschöpfen.“
Mit
dem Passionssonntag wird im Stift Altenburg der „Klosterladen“ und die
„Klosterkuchl“ wieder geöffnet, ab dem Palmsonntag könnten wieder das
Stift und seine reichen Gärten besucht werden.
Mit dem Palmsonntag wird die Heilige Woche eingeleitet: Am 28. März 2010 werden um 10.00 im Prälatenhof die Palmzweige gesegnet und die Prozession führt in die Stiftskirche, in der die Passionsgeschichte vorgetragen und die Eucharistie gefeiert wird. Die musikalische Gestaltung dieser Liturgie übernimmt der Altenburger Kirchenchor. Die Kar- und Osterliturgie wird von den Altenburger Sängerknaben musikalisch gestaltet und bezieht wie schon in den letzten Jahren in der Osternacht den „Garten der Religionen“ in die liturgischen Feiern ein: Gründonnerstag 1. April 2010, 19.00 Abendmahlsmesse mit Fusswaschung Karfreitag: 2. April 2010, 15.00 Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi, 19.00 Kreuzandacht mit dem Kirchenchor im „Garten der Religionen“ Osternacht: 3 .April 2010, 20.30 Auferstehungsfeier mit Prozession in den „Garten der Religionen“ (Osterfeuer, österliche Agape für alle Mitfeiernden) Ostersonntag: 4.April 2010, 10.00 Pontifikalamt und Speisensegnung
Für junge Menschen zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr wird heuer vom 31.3. (11.00) – 4.4. (14.00) 2010 „Kloster auf Zeit“ angeboten: Gemeinsam wollen wir Ostern entgegengehen und uns durch Impulse und Gebet, durch Mitfeier der Stundenliturgie und Mithilfe bei den Vorbereitungen in der Kirche auf das wichtigste Fest im Kirchenjahr vorbereiten. (Anmeldeschluss: 21.3. 2010)
Die Sängerknaben gestalten während des Schuljahres jeden 2. Sonntag und an den hohen Feiertagen um 10.00 Uhr das Konventamt in der Stiftskirche. Konzerte gibt es jeweils am 3. Adventsonntag, zum Passionssonntag (heuer 29. März 2009) und zum Schulschluss im Stift, jährlich führen Konzertreisen in verschiedene Länder Europas, aber auch bis Israel, Japan oder Brasilien. Im Advent 2008 begleiteten die Altenburger Sängerknaben 800 Pilger nach Rom, da die Landesregierung von Niederösterreich einen großen Christbaum für den Papst im Vatikan illuminierte. Eine Konzertreise führt im Juni 2010 nach Lettland, jenes Land, das durch Abt Bernhard Naber und viele Lettland-HelferInnen seit Jahren sozial unterstützt wird. Auch Fernseh- und Rundfunkauftritte gehören zum Alltag der Sängerknaben. Die Altenburger Sängerknaben besuchen das Gymnasium, Hauptschule oder die Handelsakademie in Horn, manche auch die 4. Klasse Volksschule. Die Schüler können bis zur AHS- oder HAK-Matura im Internat bleiben, das ist für Sängerknaben österreichweit ein Unikum! Schulaufgaben werden gemeinsam am Nachmittag im Internat gemacht, ebenso gibt es am Nachmittag Chorproben, Stimmbildung und Zeit zum Spielen (Fußball oder Basketball, Tischtennis u.v.m.). Von den 39 Buben fährt fast die Hälfte am Abend zu ihren Eltern nach Hause, die anderen nächtigen im Internat des Stiftes. Die Samstage sind jeweils schul- und probenfrei, jeden 2. Sonntag und an den kirchlichen Feiertagen gestalten die Sängerknaben den Gottesdienst in der Stiftskirche. Die heurige Konzerttournee zum Schulschluss führt die Altenburger Sängerknaben nach Lettland, auch Eltern und „Fans“ der Sängerknaben können den Chor vom 27.6. - 4.7. 2010 begleiten und gleichzeitig dieses Land im Baltikum (Riga, Cesis, Sogulda, Jurmala, Schloss Rundale und den berühmten Kreuzberg in Litauen) kennen lernen. Alt-Abt Bernhard Naber OSB wird die Gruppe begleiten, seit Jahren unterstützen er und seine vielen HelferInnen verschiedene soziale Projekte im Land Nähere Informationen: Internat der Sängerknaben: 02982/3451-26 (Ernst und Maria Kugler; Mag. Markus Pfandler) Saengerknaben@stift-altenburg.at
Fotogalerie 2009:
Nähere Informationen und Gruppenanmeldungen für 2010: Sabine Laz (02982/3451-18) www.stift-altenburg.at; info@stift-altenburg.at
Bildband über
das Benediktinerstift Altenburg im Brandstäter-Verlag Die "Benediktiner im Herzen Europas" präsentierten einen neuen Bildband, der erstmalig in Text und Bild die zwei Klosteranlagen in Altenburg vorstellt: das seit 1983 archäologisch ergrabene „Kloster unter dem Kloster“ aus dem 12.-14. Jh. und das Barockstift des 18. Jahrhunderts als „barocker Kosmos“. Die Besucher des als „Barockjuwel des Waldviertels“ bekannten Benediktinerstiftes Altenburg in Niederösterreich werden seit einigen Jahren durch eine mittelalterliche Anlage überrascht, die in den letzten Jahren als „Kloster unter dem Kloster“ durch Archäologen behutsam freigelegt und restauriert werden konnte. Zeugen der benediktinischen Präsenz seit dem 12. Jahrhundert verbinden sich hier mit dem ersten großen Klosterumbau im 14. Jahrhundert und werden durch einen mächtigen barocken Klosterpalast er- und überhöht, für den der berühmte Bauabt Placidus Much († 1756) die besten Künstler und Handwerker des 18. Jahrhunderts gewinnen konnte: den Baumeister Josef Munggenast, den Freskomaler Paul Troger und seinen Schüler Johann Jakob Zeiller sowie den Stukkateur Johann Michael Flor und viele andere. „Mäßigung“, „Weisheit“ und „Liebe“ bilden das durchkomponierte Programm der barocken Klosteranlage, das in den Außenfiguren, Stukkaturen und Fresken entfaltet wird.
Autoren, die am kunsthistorischen Institut der Universität Wien, an der Akademie der Wissenschaften oder beim Bundesdenkmalamt (Abteilung für Bodendenkmale) wissenschaftlich arbeiten, konnten gemeinsam mit dem Prior des Stiftes Altenburg für die neuen Beiträge über das Kloster, seine Geschichte und Kunst, aber auch über das Klosterleben im beginnenden 21. Jahrhundert gewonnen werden. Die neuen Fotoaufnahmen lieferten u.a. Prof. Gerhard Trumler, Andrea Sulzgruber und P. Albert Groiß OSB. Die kleine Mönchsgemeinschaft von Altenburg bemüht sich nicht nur um die Erhaltung und Revitalisierung der weitläufigen Klostergebäude, sondern auch um die Pflege und Anlage von Gärten und den schöpfungsverantwortlichen Umgang mit ihren Feldern und Wäldern. Die Leserinnen und Leser des neuen Bildbandes sind herzlich zum Kennenlernen des Stiftes Altenburg „im Herzen Europas“ und seiner Mönche eingeladen, wenn sie den Band durchblättern und studieren. Auch für Sie gilt: „Sei unser Gast!“
Das Buch ist um € 29.50 im Klosterladen des Stiftes erhältlich. (Es wird auch gerne inkl. der Versandspesen zugeschickt!) Information: Sabine Laz, kultur.tourismus@stift-altenburg.at 02982/3451-18
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"Bergende": Steinskulptur von Dr.
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