Troger:blau ist keine Kunst. Eine Spurensuche in der Bilderwelt von Stift Altenburg

Sonderausstellung 2012
zum 250. Todestag des Malers Paul Troger

Am 20. Juli 2012 jährt sich der Todestag von Paul Troger zum 250. Mal. Sein künstlerisches Erbe ist wohl in keinem anderen Kloster oder Museum so präsent wie im Stift Altenburg, hat er doch an keinem anderen Ort  so viele Fresken aus allen seinen Schaffensperioden hinterlassen. Das „Trogerstift“ Altenburg  nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, zur Spurensuche in die Bilderwelt des großen Barockmalers einzuladen und einen Blick hinter die Kulissen seiner Malerwerkstatt zu werfen. So manches Rätsel kann gelöst werden, aber wird auch das Geheimnis um das berühmte „Trogerblau“ gelüftet?  Lassen Sie sich überraschen….

Ausstellung von 1. Mai  bis 26. Oktober 2012
Geöffnet täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass: 16:00 Uhr)

 

 

Abtprimas Notker Wolf OSB zu Gast im Stift Altenburg

Nach den Sitzungen des Generalkapitels der Österreichischen Benediktinerkongregation in Horn (s.u.) gönnte sich der oberste Repräsentant der Benediktiner weltweit einen Tag "Pause" und "Klausur" bei den Mitbrüdern in Altenburg. Bei der abendliche  Rekreation und beim Frühstück nach der Konventmesse am 27.10. erzählte der erfolgreiche Buchautor und Abt von S. Anselmo in Rom von seinen Erfahrungen in den Klöstern, die er auf der ganzen Erde betreut. Sein jüngster Einsatz gilt für die Klöster in Asien (Vietnam, Südkorea oder China). Auch der bayerische Humor kam nicht zu kurz - es gab auch viel in der Kommunität zu lachen.

Konventfoto vom 26.10. 2011 mit dem Abtprimas Notker Wolf OSB aus Rom

 

Mittags brachte Abt Christian seinen "Chef" nach Wien - zu einer Begegnung mit Oberrabbiner Chaim Eisenberg. Der Oberrabbiner wird am 21. Mai 2012 in der Stiftsbibliothek Altenburg gemeinsam mit dem Abtprimas, dem lutherischen Bischof Michael Bünker und Sektionschef Gerhard Steger ein Konzert unter dem Motto: "Shalmo - Music between friends" geben. Auch die Altenburger Sängerknaben wird bei diesem besonderen Konzert mitwirken.

Nähere Informationen: Sabine Laz, 02982/3451; kultur.tourismus@stift-altenburg.at

 

 

Generalkapitel der Österrreichischen Benediktiner Kongregation 2011

Monastisches Update. Benediktinische Werte heute leben.
 

 Nach den Satzungen der Österreichischen Benediktinerkongregation tagt alle 3 Jahre das sogenannte Generalkapitel, das aus den Äbten und Delegierten der 14 Benediktinerklöster in Österreich besteht. Dieses fand von 23.-26. 10. 2011 im Caniusiusheim Centrum in Horn statt.
Bei der vorgesehenen Wahl des Abtpräses ging wiederum Abt Christian Haidinger OSB aus dem Stift Altenburg als Vorsitzender hervor. Ihm zur Seite steht das Präsidium, das mit Abt Johannes Perkmann OSB (Michaelbeuern), Abt Maximilian Neulinger OSB (Lambach), P. Daniel Sihorsch OSB (Kremsmünster) und P. Korbinian Birnbacher OSB (St. Peter) vertreten ist. Auch alle Kommissionen und Dienste für die Kongregation wurden bestätigt.

Der wiedergewählte Abtpräses der Österr. Benediktinerkongregation, Abt Christian Haidinger neben dem Abtprimas aus Rom, Dr. Notker Wolf und seinem neuen Präsidium

Die Leiterin des Instituts für Benediktinische Studien in Salzburg, Sr. Michaela Puzicha OSB, stellte die Regel Benedikts als „Original-Programm“ für mönchisches Leben vor, das nur durch tägliche Updates in der heutigen Zeit umgesetzt werden kann. Darin liegt das Geheimnis, dass diese 1500 Jahre alte Regel bis heute nicht nur gelesen, sondern auch gelebt wird. Zur „Beständigkeit“ des Mönchtums gehört das tägliche neue Bemühen im Hören auf Gottes Wort („stabilitas“ – „conversatio morum“ – oboedientia“).
Wie die Regel selbst ein „Update“ der ihr vorausgehenden monastischen Weisheit darstellt, so müssen sich heutige Updates am Grundprogramm der Regel ausrichten. Das 2. Vatikanische Konzil sprach vom „Aggiornamento“. Updates müssen jedoch jeweils vom Hersteller autorisiert und legalisiert werden; das Generalkapitel hat den Auftrag, dies für die Kongregation wahrzunehmen

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Abendliche Vesper in der gotischen Veitskapelle in Altenburg

 

Benediktinische Werte sind seit alters her „Gebet“, „Lesung“ und „Arbeit“. Der Mönch preist Gott zusammen mit seinen Brüdern mehrmals am Tage, schenkt seine volle Aufmerksamkeit dem Wort der Schrift und stellt Gott in den Mittelpunkt seiner täglichen Arbeit: „ut in omnibus glorificetur Deus“. Wie die Urgemeinde in Jerusalem als „koinonia“ (Gemeinschaft) sich in Einmütigkeit im Lob Gottes, beim Brotbrechen, im Lehren der Botschaft Christi und im Teilen der Güter als Kirche auf den Weg machte, so müssen auch heute klösterliche Gemeinschaften ihre „corporate identity“ neu zur Geltung bringen. So werden sie zu authentischen Glaubensgemeinschaften in der gegenwärtigen säkularisierten Welt. Äbte und Obere müssen auch Sorge tragen, dass die benediktinischen Standards glaubwürdig gelebt werden. „Das menschliche und geistliche Wachstum des einzelnen, aber auch der Gemeinschaft müssen stets im Auge behalten werden“, betonte Sr. Michaela Puzicha OSB.

Trotz seines vollen Terminkalenders nahm der Abtprimas der Benediktiner, Abt Notker Wolf OSB aus Rom großteils an den Beratungen des Generalkapitels teil. In einem sehr erfrischenden Vortrag brachte der bekannte Buchautor „Punkte, die mir auf der Seele brennen“. Er berichtete über die weltweite Situation der Benediktinerklöster nach der jüngsten Präsidessynode in Litauen: „Uns wurde bewusst – wir sitzen alle in einem Boot und haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.“ Der Abtprimas erinnerte an den Pioniergeist der Benediktiner durch die Jahrhunderte, die sich mit Risikobereitschaft und Entscheidungsfreude auf neue Experimente in der Seelsorge und im gemeinschaftlichen Leben eingelassen haben. Dies verlange eine vorbehaltlose Hingabe an Gott. So können wir entschieden für das Evangelium eintreten. „Entweltlichung“ (Benedikt XVI.) bedeute für Benediktiner heute ein einfacher Lebensstil, Schlichtheit, Ehrlichkeit und Verzicht auf Machtausübung.

 

Aufgrund einer „Eingabe“ kam es bei einer Abendeinheit zu einer sehr eingehenden Auseinandersetzung mit dem Thema „Versöhnung“. Verletzungen, lange Konflikte zwischen Mitbrüdern, Eifersucht, Lieblosigkeit und das Gefühl der Benachteiligung behindern das Zusammenleben. Konkrete Erfahrungen hin auf eine Versöhnung wurden mit großer Offenheit ausgetauscht. Zu weiteren Schritten wurde ermutigt (Versöhnungsfeiern, informelle Gesprächsrunden, persönlicher Austausch).

Äbte, Delegierte, Periti und Moderatorin vor dem Canisiusheim Centrum Horn

Die Moderatorin der Tagung, Sr. Christine Rod MC, die Leiterin für Ordensentwicklung im Kardinal-König-Haus in Wien/Lainz, drängte abschließend zu konkreten, sichtbaren und erkennbaren Schritten der Umsetzung in den einzelnen Gemeinschaften und auf Ebene der Kongregation. Diese werden vom wiedergewählten Abtpräses im Laufe des kommenden Jahres eingefordert.

 

Die Niederösterreichischen Äbte mit dem Abtprimas Notker Wolf bei einem Gläschen...

 

50 Jahre Altenburger Sängerknaben

 

Die Altenburger Sängerknaben feierten ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum mit einem großen Festkonzert am 19. Juni um 15.00 Uhr in der Bibliothek des Stiftes Altenburg. Dabei stellten sich auch die „Viri Cantores“, der stattliche Chor der ehemaligen Altenburger Sängerknaben, der zu besonderen Anlässen zusammentritt, singend ein. Unter der Leitung des Domkapellmeisters von Graz, Josef Döller, der ein ehemaliger Altenburger Sängerknabe ist, sangen sie, allein sowie gemeinsam mit den „aktuellen“ Sängerknaben Werke der Renaissance und der Romantik.

Begleitet von einem Instrumentalensemble der „Cappella Altenburgensis“, wurde die Festkantate „Music of wide scope“ zum Besten geben. Bei diesem vom Stiftskapellmeister Mag. Markus Pfandler zusammengestellten und arrangierten Werk sind Lieder zu hören , die die Sängerknaben auf ihren Konzerttourneen um die ganze Welt in den 50 Jahren ihres Bestehens zum Besten gegeben haben, darunter Sätze von Z. Kodaly, A. Saint-Cyr, P. Bonneau oder auch Leopold Friedl, der den Chor während seiner Wirkungszeit von 1961 bis 1986 zu erster großer Blüte führte. Dabei bereichern auch einige der Solisten der vergangenen Jahrzehnte, die die intensive Sängerschule in Altenburg hervorgebracht hat den Gesang der Altenburger Sängerknaben und der Viri Cantores.

 

Der Chor wurde 1961 vom damaligen Abt Maurus Knappek OSB, der aus dem Schottenstift in Wien stammte, angeregt und gegründet. Bereits im Mittelalter soll es im Stift Altenburg einen Knabenchor gegeben haben, Abt Seyfried wird im 14. Jahrhundert als „fundator chori“ bezeichnet. Wie damals widmet sich der Chor vor allem der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste in der Altenburger Stiftskirche. Seit 1989 ist die Internatsleitung in den Händen von Ernst und Maria Kugler, seit 2005 ist Mag. Markus Pfandler der musikalische Leiter der Sängerknaben. Ein Förderverein unter Gen.-Dir. a.D. Johannes Coreth unterstützt den Chor in finanziellen Belangen.

Die Sängerknaben gestalten während des Schuljahres jeden 2. Sonntag und an den hohen Feiertagen um 10.00 Uhr das Konventamt in der Stiftskirche. Konzerte gibt es jeweils am 3. Adventsonntag (heuer am 11. Dezember 2011), zum Passionssonntag (25. März 2012) und zum Schulschluss (19. Juni 2011) im Stift, jährlich führen Konzertreisen in verschiedene Länder Europas, aber auch bis Israel, Japan oder Brasilien. Im Advent 2008 begleiteten die Altenburger Sängerknaben rund  800 Pilger nach Rom, da die Landesregierung von Niederösterreich den großen Christbaum für den Papst im Vatikan zur Verfügung stellte. Im Juni konzertieren die Sängerknaben in Innsbruck und Bozen. Auch Fernseh- und Rundfunkauftritte gehören zum Alltag der Sängerknaben.

Die Altenburger Sängerknaben besuchen das Gymnasium, Hauptschule oder die Handelsakademie in Horn, manche auch die 4. Klasse Volksschule. Die Schüler können bis zur AHS- oder HAK-Matura im Internat bleiben, das ist für Sängerknaben österreichweit einmalig! Schulaufgaben werden gemeinsam am Nachmittag im Internat gemacht, ebenso gibt es am Nachmittag Chorproben, Stimmbildung und Zeit zum Spielen (Fußball oder Basketball, Tischtennis u.v.m.). Von den derzeit 34 Buben fährt die Hälfte am Abend zu ihren Eltern nach Hause, die anderen nächtigen im Internat des Stiftes. Die Samstage sind jeweils schul- und probenfrei.

 

Altenburger Sängerknaben: Gerhard und Matthias

 

Nähere Informationen: http://www.altenburger-saengerknaben.at

Ernst und Maria Kugler; saengerknaben@stift-altenburg.at; 02982/3451-24 oder Mag. Markus Pfandler; kirchenmusik@stift-altenburg.at; 02982/3451-25

 

 

Priesterweihe von
Prior P. Albert Groiß OSB
in der Osterwoche

 

Am Samstag, 30.4. 2011 um 15.00 Uhr weihte der Erzabt von Pannonhalma in Ungarn, Bischof Dr. Asztrik Várszegi OSB, P. Albert durch Handauflegung und Gebet zum Priester . Die Altenburger Sängerknaben gestalteten die Liturgie. Zur Liturgie kamen von den Schwesternkirchen auch Chorepiskopus Emmanuel Aydin und der Mönch Michael von der syrisch-orthodoxen Kirche, Abuna Bejimi el Baramousi von der koptisch - orthodoxen Kirche und Pfarrer Martin Bräuer von der evangelisch-lutherischen Kirche (konfessionskundliches Institut in Bensheim).

Mönch Michael, Abt Christian Haidinger, P. Albert, Erzabt Bischof Asztrik, Chorepiskopus Emmanuel Aydin,  Pfarrer Martin Bräuer, Abuna Bejimi el Baramousi (v.l.n.r.)

Fotos unter: https://picasaweb.google.com/paterjosef1/PriesterweiheVonPaterAlbertGroi#

 

Der Konventmesse stand P. Albert erstmals am "Weißen Sonntag", dem 1.5. um 10.00 Uhr, vor. Die Festpredigt hielt sein langjähriger Freund, der Gymnasialdirektor von Stift Seitenstetten, P. Petrus Pilsinger OSB über das Wort Johannes Cassians: "Der Mönch soll die Frau und den Bischof meiden!". Die musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor Altenburg unter der Leitung von Markus Pfandler mit einer Uraufführung eines Gloria.

In seiner Heimatgemeinde Gars am Kamp steht P. Albert am Muttertag, dem 8.5. um 9.00 Uhr dem Gottesdienst vor, die Predigt hält sein ehemaliger Jugendkaplan, Dechant Mag. Herbert Döller aus Waidhofen / Ybbs. Musikalisch wird der Sonntagsgottesdienst vom Gesang- und Musikverein Gars unter der Leitung von Ulli Jordan gestaltet.

 

 

"Frau": Steinskulptur von Dr. Eva Vorpgagel-Redl im "Garten der Stille"

 

 

 

Bildband über das Benediktinerstift Altenburg im Brandstätter-Verlag

 Die "Benediktiner im Herzen Europas" präsentierten einen neuen Bildband, der erstmalig in Text und Bild die zwei Klosteranlagen in Altenburg vorstellt: das seit 1983 archäologisch ergrabene „Kloster unter dem Kloster“ aus dem 12.-14. Jh.  und das Barockstift des 18. Jahrhunderts als „barocker Kosmos“. 

Die Besucher des als „Barockjuwel des Waldviertels“ bekannten Benediktinerstiftes Altenburg in Niederösterreich werden seit einigen Jahren durch eine mittelalterliche Anlage überrascht, die in den letzten Jahren als „Kloster unter dem Kloster“ durch Archäologen behutsam freigelegt und restauriert werden konnte. Zeugen der benediktinischen Präsenz seit dem 12. Jahrhundert verbinden sich hier mit dem ersten großen Klosterumbau im 14. Jahrhundert und werden durch einen mächtigen barocken Klosterpalast er- und überhöht, für den der berühmte Bauabt Placidus Much († 1756) die besten Künstler und Handwerker des 18. Jahrhunderts gewinnen konnte: den Baumeister Josef Munggenast, den Freskomaler Paul Troger und seinen Schüler Johann Jakob Zeiller sowie den Stukkateur Johann Michael Flor und viele andere. „Mäßigung“, „Weisheit“ und „Liebe“ bilden das durchkomponierte Programm der barocken Klosteranlage, das in den Außenfiguren, Stukkaturen und Fresken entfaltet wird.

 

Autoren, die am kunsthistorischen Institut der Universität Wien, an der Akademie der Wissenschaften oder beim Bundesdenkmalamt (Abteilung für Bodendenkmale) wissenschaftlich arbeiten, konnten gemeinsam mit dem Prior des Stiftes Altenburg für die neuen Beiträge über das Kloster, seine Geschichte und Kunst, aber auch über das Klosterleben im beginnenden 21. Jahrhundert gewonnen werden. Die neuen Fotoaufnahmen lieferten u.a. Prof. Gerhard Trumler, Andrea Sulzgruber und P. Albert Groiß OSB. 

Die kleine Mönchsgemeinschaft von Altenburg bemüht sich nicht nur um die Erhaltung und Revitalisierung der weitläufigen Klostergebäude, sondern auch um die Pflege und Anlage von Gärten und den schöpfungsverantwortlichen Umgang mit ihren Feldern und Wäldern.

Die Leserinnen und Leser des neuen Bildbandes sind herzlich zum Kennenlernen des Stiftes Altenburg „im Herzen Europas“ und seiner Mönche eingeladen, wenn sie den Band durchblättern und studieren. Auch für Sie gilt: „Sei unser Gast!“

 

 

Das Buch ist um € 29.50 im Klosterladen des Stiftes erhältlich. (Es wird auch gerne inkl. der Versandspesen zugeschickt!)

Information:

Sabine Laz, kultur.tourismus@stift-altenburg.at

02982/3451-18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Bergende": Steinskulptur von Dr.
Eva Vorpagel-Redl