Schlüsselübergabe an neuen Administrator P. Albert
Bei einer kurzen, schlichten Feier in der Stiftskirche Altenburg wurde am 12. März dem neuen Administrator des Stiftes Altenburg vom Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation, Johannes Perkmann OSB, aufgrund der Wahl vom 23. Februar das Siegel und der Schlüssel des Klosters überreicht.
Auf dem Siegel ist die Gottesmutter Maria, die Patronin der Altenburger Stiftskirche, dargestellt; sie weist mit ihrer Hand auf Christus hin.
Der neue Administrator, P. Albert Groiß OSB, dankte bei dieser Feier seinen Mitbrüdern für ihr Vertrauen. Als neuer Leiter des Klosters möchte er die Gemeinschaft stärken und versuchen, neue Mitglieder zu gewinnen, die nach der Vision des „Pfarrverbandes im Horner Becken“ begeistert glauben und gemeinsam wachsen wollen.
Dank sagte er auch seinem Vorgänger Abt Thomas Renner OSB für dessen Dienst in den vergangenen zwölf Jahren für Altenburg sowie seinem Vorvorgänger Abt Christian Haidinger OSB, der am 12. März seinen 82. Geburtstag begeht.
„Mit Gottes Hilf“, wie es in der ältesten Übersetzung der Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1144 heißt, möchte sich P. Albert Groiß OSB seelsorglich engagieren und gemeinsam mit den Wirtschaftsfachleuten des Stiftes den Bestand des Klosters sichern.
In Anlehnung an ein Zitat des neuen Wiener Erzbischofs Josef Grünwidl – „Gott will mich nicht perfekt, sondern verfügbar“ – sagte er: „Ich bin wohl nicht der perfekte Leiter unseres fast 900 Jahre alten Stiftes, aber ich bin verfügbar.“
Mit Gottes Hilfe will er schon in den nächsten Tagen und Wochen die Aufgaben und Kompetenzen der Brüder ordnen und fördern. Dazu gehören auch die Bestellung eines Priors sowie die Bestellung der verantwortlichen Seelsorger für Altenburg, Maria Dreieichen und den vor sechs Jahren gegründeten Pfarrverband im Horner Becken.
„Mit P. Michael Hüttl und P. Clemens Hainzl darf ich rechnen – wir bilden zu dritt den aktiven Teil unserer Gemeinschaft, während die älteren Mitbrüder den kontemplativen Teil bilden und alle Entscheidungen und neuen Initiativen im Gebet tragen und begleiten werden.“
Im Anschluss an die kurze kirchliche Feier wurden alle Anwesenden auf Bier und Weißwürste oder auf Kaffee und Kuchen eingeladen.



Stift Altenburg
Martina Draper