Forstwirtschaft

Rund 2800 Hektar Waldflächen, aufgeteilt auf zwei Forstreviere – Altenburg und Wildberg – bilden ein wichtiges Standbein der wirtschaftlichen Tätigkeit von Stift Altenburg. Auch in der Forstwirtschaft werden Ökologie und Nachhaltigkeit großgeschrieben: in den stiftseigenen Mischwäldern wird konsequent auf Naturverjüngung gesetzt.

Die Jagdreviere (Rotwild, Schwarzwild, Niederwild), die Fischreviere am Kamp sowie die Fischteiche sind teilweise verpachtet.

Ausgezeichneter Honig

Heinz Rabl, einer unserer Stiftsimker, hat über 100 Bienenstöcke in den stiftlichen Wäldern aufgestellt und hat mit dem Honig, welchen die Bienen aus Lindenblüten erzeugt haben, heuer die Goldmedaille gewonnen.

Die Bienen fühlen sich sichtlich wohl in unseren nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und wir freuen uns über die ausgesprochen gute Honigqualität.

Herrn Rabl gratulieren wir herzlich zu der Auszeichnung!

Stift Altenburg erhält den Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft 2018

Am Freitag, den 28. September 2018 wurde in Salzburg der Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft verliehen. Je Bundesland wurde ein bäuerlicher Betrieb mit dem Staatspreis ausgezeichnet - das Stift Altenburg erhielt in der Kategorie "Großwald" als einziger Betrieb österreichweit diesen Staatspreis und zusätzlich den Sonderpreis der Kategorie "klimafitte Wälder".

Hier finden Sie den Imagefilm.

Pferdestärken für den Altenburger Forst

OF Herbert Schmid hat Verstärkung für die naturnahe Forstbewirtschaftung bekommen: Patrick Weiss, amtierender Staatsmeister im Pferderücken aus Salzburg, ist mit den Norikern Grisu und Leo in den Stiftswäldern unterwegs.
Ein weiterer Beweis dafür, dass sich Tradition und Moderne im Stift Altenburg aufs Beste verbinden lassen!

Alpenbock gesichtet!

Nachdem er schon im Vorjahr gesichtet wurde, ist es jetzt "offiziell": der Alpenbock (Rosalia alpina) hat sich im Forstrevier rund um Stift Altenburg angesiedelt.
Der imposante Käfer gilt als Botschafter für die Vielfalt im Wald. Sein Lebensraum ist das Holz abgestorbener Laubbäume, vor allem von Buchen. Wie alle holzbewohnenden Arten ist der Alpenbock für seine Entwicklung auf solches Totholz angewiesen -allzuoft landen Käfer und Larven aus Brennholzstapeln sprichwörtlich "im Ofen".
Es freut uns also sehr, dass sich der Alpenbock das Forstrevier Altenburg zum neuen Domizil auserkoren hat - eine kleine Belohnung für die nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung in den Stiftswäldern!

Lohrinde

Mag. Wolfgang Lobisser, Forsthund Heidi, Ing. Herbert Schmid und das Altenburger Forst-Team

Stift Altenburg ist einer der letzten Forstbetriebe in Österreich, die die Gewinnung von Lohrinde beherrschen. Lohrinde (von mhd. "lo" - abreissen, schälen) wird seit der Eisenzeit als Dachdeckung verwendet. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet der stiftliche Forstbetrieb mit Mag.Wolfgang Lobisser vom Vienna Institute for Archaeological Science zusammen. Diesmal wurde die Rinde von mehreren ca. 120 Jahre alten Fichten zur Instandsetzung des Daches eines eisenzeitlichen Kellerhauses im MAMUZ in Asparn an der Zaya benötigt.

Forstdirektor:

Ing. Herbert Schmid
T +43 (0)664-80 1144 16
forstverwaltung@stift-altenburg.at

Auszeichnungen

Leitbetrieb beim Biodiversitätsmonitoring

Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft 2018

NÖ Naturschutzpreis 2017