Die Stiftsbibliothek

Die Altenburger Stiftsbibliothek – Tempel der Weisheit

Zwischen 1740 und 1744 entstand unter Abt Placidus Much die Altenburger Stiftsbibliothek, ein glanzvoller Höhepunkt seines Umbauprojektes. Der an die 50 Meter lange Saal wird durch drei Kuppeln Paul Trogers (1742) gekrönt, sie zeigen die Göttliche Weisheit und die vier Fakultäten Theologie, Jurisprudenz, Medizin und Philosophie.

„… man kann hier sagen, daß, rein räumlich gesehen, der gewaltige Bibliothekssaal ein Hauptwerk des europäischen Hochbarocks darstellt und in seiner Raumstärke schwerlich ein Gegenstück findet, obwohl keine neue Raumform mehr geschaffen, sondern nur eine geniale Fortsetzung und Verstärkung bereits vorhandener Ideen herbeigeführt wurde.“
(Kunstgeschichte Österreichs, E.Schaffran 1948)

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