Die Stiftsgärten

Der Schöpfungsgarten

Der Schöpfungsgarten im Süden der Stiftskirche entstand an der Stelle des ehemaligen „Brunngartls“. Hier wurde erstmals ein theologisches Thema – die Schöpfungsgeschichte – mit Hilfe von Wegeführungen, Bepflanzungen und gestalterischen Elementen umgesetzt.
Die Sitzbank unter dem großen Nußbaum lädt zum Innehalten ein: An einem heißen Sommertag einer der schönsten Plätze im ganzen Stift!

Der Garten der Religionen

Der Garten der Religionen ist die größte der Altenburger Gartenanlagen. An seiner Stelle befand sich ursprünglich der große Stiftspark, von dem keine historische Gestaltung überliefert ist. Die Flächen wurden damals für Christbaum- und Obstkulturen genutzt.

Der 2006 eröffnete „Garten der Religionen“ bestand ursprünglich aus fünf Feldern, in denen die Beziehungen der fünf großen Weltreligionen – Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus – zueinander dargestellt wurden. Grundlage dafür war die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils (1965), die sowohl Gemeinsamkeiten als auch trennende Aspekte thematisiert.

Der Park wurde durch einen Naturteich mit Kneippweg, eine Blumenwiese, einen Baumkreis, den alten Zwetschkengarten als Rückzugsraum für Tiere sowie den „ApfelBaumRaum“ – das gärtnerische Pendant zum Kreuzgang im „Kloster unter dem Kloster“ – ergänzt.

Hinweis: Im Jahr 2026, zwanzig Jahre nach seiner Eröffnung, wird der Garten der Religionen für eine Neugestaltung geschlossen. Wir bitten um Verständnis, dass der Garten in dieser Zeit nicht zugänglich ist.

Der Kreuzganggarten

Der Kreuzganggarten schmückt die Mitte des Kreuzganges im „Kloster unter dem Kloster“. Hier finden sich, rund um den alten Brunnen, mittelalterliche Symbolpflanzen – Iris, Efeu, Maiglöckchen, Himmelschlüssel, Zyklamen, Pfingstrosen und Rosen.

Der Apothekergarten

Vor der nördlichen Ecke der Ostfassade liegt der Apothekergarten. An dieser Stelle hat sich wahrscheinlich schon im Mittelalter ein Heilpflanzengarten für die Versorgung der Krankenstation befunden. Wir haben das Thema neu interpretiert und den „hortulus“ des Walahfrid Strabo in eine zeitgemäße Form gebracht.

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